Living Design PLUS mit Hans Wagner | Pocking | 22.02.2019 - 24.02.2019

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350,00 € pro Stück

Living Design Schulungsunterlagen (Skriptum 280 Seiten)

Neues Kurskonzept: „Plus“: 

Das neue Kurskonzept, das ich anbiete, lässt sich kurz gefasst als ein Konzept des „Mehr“ oder „Plus“ beschreiben:

Zu den relevanten festgelegten Inhalten von „Living Your Design“ - LD und den drei Grundkursen (wie inhaltlich durch die IHDS festgelegt und lizensiert) kommt ein Plus an Erleben, Erfahren und Erspüren.

Bislang stellt die Betrachtung der Körpergrafik eines Teilnehmers den wichtigen persönlichen Bezug zur Erfahrung und zum Leben her, in jedem Kurs auf einem komplexeren Niveau.

Ich möchte darüber hinausgehen und ein „Mehr“ anbieten und das Lernen auf der Körperebene einbeziehen.

Die Verbindung des Human Design Systems mit der Methode des Aufstellens lässt das eigene Design lebendig werden und bietet sich meiner Meinung nach geradezu an, auch einzelne Elemente des Designs im Erleben zu erforschen.

Das Human Design System beschreibt das „Eigentliche“ eines Menschen, das was er mitbringt und was zu ihm gehörig ist -Das Definierte - und das Andere, was nicht zu ihm gehörig ist - die Offenheit -, was nicht festgelegt ist. Sehr häufig finden wir in der Offenheit die Heimat des Nichtselbst, ein Konstrukt aus Erziehung, Umwelt und dem, was einem der eigene Verstand im Lauf der Zeit einredet und als „Richtig“ benennt.

Im Aufstellen wird, etwas vereinfacht ausgedrückt, das „Eigentliche“ sichtbar und ermöglicht einen Blick auf die unbewusste Dynamik zwischen den einzelnen Elementen, oft auch jenseits dessen, was sich ein Mensch so denkt.

Möglich wird das durch die Stellvertreter, die ihre Wahrnehmung direkt und weniger voreingenommen, als der Betroffene selbst, zur Verfügung stellen können.

Es kann ergreifend, erhellend und berührend sein, die eigenen Elemente „sprechen“ zu hören, die körperlichen Empfindungen und Entsprechungen wahrzunehmen oder z.B. die Linien der Profile zu erleben.

Beispiel Wurzel

Das offene Wurzelzentrum in einer Aufstellung:

Ein Mensch mit einem offenen Wurzelzentrum wird den Druck und den Stress seiner Umgebung aufnehmen und bei sich verstärken und „selbstverständlich“ oft sehr schnell werden und viele Dinge sofort erledigen müssen und bestrebt sein, alles zu erledigen und dabei nach Sicherheit streben.

Wenn das ein Mensch über Jahre und Jahrzehnte gemacht hat, ist ihm das sehr vertraut, er hält es für “das Eigene“ und nimmt die Heftigkeit und die Mechanik der offenen Wurzel nicht wahr und der Verstand wird ihm erklären, dass es halt so sein muss.

„Ich brauche meinen Stress!“.

In einer kleinen Aufstellungssequenz zur offenen Wurzel kann der Mensch nun von außen betrachten und erfahren, was der Stellvertreter, der für das Zentrum steht, berichten kann; wie es sich z.B. anspürt, was es im Körper macht, wie der Blickwinkel ist und was das Bedürfnis des Zentrums wäre.

Ein weiterer Schritt kann sein, dass man spüren und erleben kann, wie ein offenes Zentrum gedacht ist , wie es eigentlich geschaffen ist ohne Inhalte von außen.

In der Aufstellung kann er erst von außen betrachten, wie es dem Stellvertreter geht und später , in dem er selber in die Position des Stellvertreters geht, für sich spüren und wahrnehmen was ist.

Beispiel Emotionalzentrum

Das offene Emotionalzentrum in der Aufstellung:

In vielen Fällen konnten wir die Dramen erleben, die sich aus der Konditionierung ergeben und diesen Automatismus auslösen „Nett“ sein zu müssen, sich um den Anderen kümmern zu müssen, verantwortlich zu sein für die emotionalen Zustände des Anderen ( Eltern, Partner, Kinder, Arbeitskollegen, Freunde…).

Wenn ein Mensch das zunächst von außen betrachten kann und später in der Aufstellung spüren kann, ergibt das oft die Bestätigung „dass es so ist“ und wie es funktioniert.

In weiteren Schritten kann man vielleicht sogar erkunden, zu wem die meisten gespeicherten Gefühle gehören und wie sich ein „ursprüngliches“ offenes Emotionalzentrum anfühlt.

Beispiel Typus

Der Typus und die Strategie:

Wie vertraut bin ich mit meinem Typus: Kann ich etwas anfangen mit meiner Strategie? Greift ein Dekonditionierungsprozess bei mir: Liebe ich die Initiative, oder mag ich (inzwischen) gerne warten? Die vorgefundenen Ergebnisse sind nicht immer den eigenen Wünschen oder Vorstellungen konform, aber hilfreich und heilsam in der Standortbestimmung.

Die Stellvertreter stellen einerseits ihre Wahrnehmung zur Verfügung, lernen und erleben ihrerseits auch für sich. So können sie beispielsweise Zentren, die anders sind als in der eigenen Körpergrafik, erspüren, erleben und erfahren.

Zwei Gesichtspunkte sind mir wichtig:

Zum einen möchte ich die Lernerfahrung vertiefen und, um den wichtigen inhaltlichen Informationsfluss dadurch besser ins Leben vernetzen zu können, mehr Berührungspunkte mit der eigenen Erfahrung schaffen.

Zum zweiten möchte ich den Prozess der Dekonditionierung unterstützen,

in dem immer wieder betrachtet werden kann, „was ist“ jenseits dessen, was sich der Mensch denkt, wie es (schon) wäre.

 

Living Design – Mein Design leben

Der Kurs möchte nach dem Grundreading das Rüstzeug zur Verfügung stellen, sich auf die Suche nach den Spuren des eigenen Nicht-Selbst machen zu können und dabei unterstützen, in der Welt, so wie sie ist, besser navigieren zu können. Er möchte einen starken Impuls geben, sozusagen raus aus den Konditionierungen und hin zum eigenen Leben zu kommen bzw. darin bestärken.

Dazu liefert die Körpergrafik die festgelegten und die offenen Wege, und das Wissen um Typus, Strategie und Innere Autorität ermöglicht die Vorgehensweise, die Untiefen zu umfahren. Die praktische Anwendung der Körpergrafik ermöglicht die Überprüfung des Nutzens und der Entlastung im persönlichen Leben.
„Living Design - Mein Design leben" ist daher konzipiert, die Verbindung vom intellektuellen Verstehen zur praktischen Umsetzung im Alltag herzustellen und sie dadurch zu erleichtern. Der Kurs bietet die Möglichkeit für ein vertieftes Verstehen von sich und Anderen auf Zentrumsebene und im Bereich von Typus, Strategie und Innerer Autorität.

Dafür werden die neun Zentren und ihre Themen ausführlich und praxisorientiert dargestellt sowie die korrekte Funktionsweise jedes Zentrums im definierten und im offenen Zustand erläutert, auf den Begriff und den Vorgang der Konditionierung besonders eingegangen und Selbst und Nicht-Selbst verdeutlicht.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erkennen der typischen Nichtselbstmuster, die Fallen, in den offenen Zentren. Dies führt zur Entdeckung, welche Sichtweisen, Inhalte und Vorstellungen bisher das eigene Leben dominiert und unsere Entscheidungen bestimmt haben. Beispiele dafür sind: das Leben immer absichern wollen, sich beweisen müssen oder immer nett und freundlich sein zu müssen, oder Glaubenssätze wie: Wo ein Wille, da ein Weg! Man muss doch Initiative zeigen!

Dabei werden wir nicht nur komplexe Nichtselbstmuster (mehrere offene Zentren verbinden sich mit ihren Themen und Forderungen) entschleiern, sondern auch durchschauen, welche Rolle der Verstand spielt: Er entwickelt eigene Vorstellungen über das ‚richtige' Leben und rechtfertigt und verharmlost auch das schädlichste Muster und versieht es mit einem Pseudonutzen.

Die praktische Arbeit mit den Charts der Teilnehmer ist ein Schwerpunkt in diesem Kurs, um die Themen durch die Erfahrungen der Teilnehmer spürbar und nachvollziehbar zu machen.

Die Verankerung im Alltag erfordert allerdings darüber hinaus ein Wissen und eine Vorgehensweise, aus den Fallen rauszukommen und weniger oft wieder reinzutappen: Typus, Strategie und Innere Autorität. Nach der Untersuchung der Zentren beschäftigen wir uns deshalb mit allen Typus-Varianten und mit jenen inneren Autoritäten, die in der Gruppe anwesend sind.

Der Typus zeigt das eigene Energiemuster, die Strategie die Vorgehensweise für die jeweils individuelle Entscheidungsfindung, und die innere Autorität verweist dabei auf den persönlichen, körperlich angelegten verlässlichen Ratgeber.
Dies verhilft uns zum einen zu einem entlastenden und vertieften Verständnis der eigenen, jeweils individuell richtigen Lebensweise und, zum zweiten, zu neuen Möglichkeiten, auch mit den Menschen richtig umzugehen, die ganz anders sind als wir selbst, seien es Partner, Kinder, Kollegen oder Familieangehörige. Andersartigkeit kann dadurch nicht nur erlebt werden, sondern nachvollziehbar beschrieben werden.

In der praktischen Arbeit verdeutlichen wir hier die uns jeweils eigene Entscheidungsfindung und gesunde Lebensweise in der Gegenüberstellung zum bisher Gelebten. Der zusätzliche Austausch von Erfahrungen kann Hürden und Erfolge bei der Dekonditionierung verdeutlichen. Im Abschluss wollen wir Hinweise und Ansatzpunkte für die nächsten Schritte entdecken und mitnehmen.

Die einzige Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Kurs ist das eigene (Online-) Einführungsreading oder ein Grundreading. 

Der Kurs „Living Design – Mein Design leben" erfüllt gleichzeitig die notwendige Grundlage für alle weiteren Ausbildungskurse im Human Design System.

„Living Design – Mein Design leben"
3 Kurstage mit mindestens 15 Ausbildungsstunden

Preis inkl. schriftlicher Unterlagen: Euro 419.-

Mit dem Living Your Design Skriptum steht erstmals der vollständige, komplett neu übersetze Text der IHDS im Umfang von 280 Seiten A4 zu Verfügung!

Bei Fragen jeglicher Art: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

https://www.human-design-wagner.de

Veranstaltungsort: Kulturraum in der Alten Schule der Stadt Pocking, Berger Str. 13 94060 Pocking

Kurszeiten: Freitag ab 10:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr

Ich freue mich darauf, Sie und Euch in meinem Kurs begrüßen zu können und Begleiter sein zu dürfen auf dem Weg zu innerer Freiheit.

Bis bald!

Hans Wagner
Human Design Analytiker
Living Design Lehrer

Psychotherapeutische Praxis
Dipl.-Psych. Johann Wagner
Psychologischer Psychotherapeut
Adalbert Stifter Str. 15 in 94060 Pocking
Tel. 08531 94 72 346

 

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